Die misslungene Heizöllieferung
Heizöllieferung
Als der Eigentümer einer Kellergeschosswohnung während der Arbeit einen Anruf von seiner Frau erhielt, konnte er kaum glauben, was sie ihm mitteilte.
Statt der erhofften Nachricht, es sei Öl angeliefert worden, letzteres war beiden nämlich mitten im Winter ausgegangen, erfuhr er nun, das der Heizöllieferant zwar geliefert habe, die Heizung bleibe aber kalt. Dafür rieche es im ganzen Haus aber unerträglich nach Heizöl.
Statt der erhofften Nachricht, es sei Öl angeliefert worden, letzteres war beiden nämlich mitten im Winter ausgegangen, erfuhr er nun, das der Heizöllieferant zwar geliefert habe, die Heizung bleibe aber kalt. Dafür rieche es im ganzen Haus aber unerträglich nach Heizöl.
Was war geschehen?
Mangels Schlüssels für den Heizölkeller, hatte der Lieferant, ohne vorherige Kontrolle oder Absprache, dass Öl einfach durch einen Stutzen in der Außenwand laufen lassen. Dadurch war ihm entgangen, dass der Schlauch, der eigentlich vom Stutzen zum Heizöltank laufen sollte, einige Tage zuvor entfernt worden war. Ohne diesen Schlauch ergoss sich das Heizöl nun ungehindert in den Keller.
Obwohl der Fehler nach kurzer Zeit bemerkt wurde, war der Schaden enorm, etwa 90.000 EUR schätzte der Gutachter später. Dementsprechend hoch seien auch die Kosten des anstehenden Gerichtsverfahrens, erklärte der alsbald eingeschaltete Rechtsanwalt. Zu bedenken wäre zudem noch, dass die notwendige Sanierung des Kellers Beweise vernichten würde. Man müsse also ein Beweissicherungsverfahren anstrengen - dies verursache Extrakosten. Diesem Problem sah das gebeutelte Heizölopfer aber gelassen entgegen.
Obwohl der Fehler nach kurzer Zeit bemerkt wurde, war der Schaden enorm, etwa 90.000 EUR schätzte der Gutachter später. Dementsprechend hoch seien auch die Kosten des anstehenden Gerichtsverfahrens, erklärte der alsbald eingeschaltete Rechtsanwalt. Zu bedenken wäre zudem noch, dass die notwendige Sanierung des Kellers Beweise vernichten würde. Man müsse also ein Beweissicherungsverfahren anstrengen - dies verursache Extrakosten. Diesem Problem sah das gebeutelte Heizölopfer aber gelassen entgegen.
Schnelle Hilfe dank der Rechtsschutzversicherung
Denn für genau solche Fälle hatte er eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, die nun die anfallenden Prozess- und Gutachterkosten in Höhe von 10.858,58 EUR trug und dadurch dazu beitrug, dass ihr Versicherungsnehmer einen Großteil seines Schadens ersetzt bekam.